Warum ich heute anders arbeite

 

 

Ich begleite seit über 20 Jahren Menschen mit ihren Hunden.

 

Und wenn ich ehrlich bin:  Es gab keinen einen Moment, an dem ich dachte „so geht es nicht weiter“.

 

Es war ein Prozess.

 

 

Ich habe gesehen, dass Training anfangs oft funktioniert,  auf Dauer aber eben nicht.

 

Dass Hunde nicht verstehen, was von ihnen verlangt wird.


Oder es schlicht nicht leisten können – oder wollen.

  

Und gleichzeitig habe ich erlebt, dass Menschen erfolglos  immer wieder das Gleiche versuchen.

 

 

Also habe ich mir irgendwann eine ehrliche Frage gestellt:

 

Warum funktioniert es nicht?

 

Die Antwort war unbequem.

 

Es liegt oft nicht am Training.


Sondern daran, dass wir an der Oberfläche bleiben.

 

Dass wir Verhalten korrigieren wollen, ohne zu verstehen, wo es herkommt.

 

 

Heute arbeite ich anders. Ich schaue genauer hin.

 

Auf den Hund.


Seine Fähigkeiten.

 

Seine Bedürfnisse.

 

Seine Möglichkeiten.

 

Und sein körperliches Wohlbefinden.

 

Und natürlich auch auf den Menschen.

 

Denn am Ende geht es nicht um einzelne Übungen. Sondern um das, was zwischen beiden passiert.

 

 

Hunde sind unglaublich anpassungsfähig.

 

Sie machen vieles mit.

 

Auch dann, wenn es für sie nicht wirklich passt.

 

 

Ich finde: Das ist kein Maßstab.

 

Mein Ziel ist nicht, dass dein Hund funktioniert.

 

Mein Ziel ist, dass ihr euch versteht.

 

 

Und vielleicht auch, dass Hunde wieder mehr gesehen werden.

 

Nicht als Accessoire.

 

Nicht als Projekt.

 

Sondern als das, was sie sind:

 

Eigenständige Lebewesen mit Fähigkeiten, Bedürfnissen – und einem enormen Potenzial.